Eindrücke vom Nordwestschweizer Schwingfest in der Sandgrube – Basel

Liebe Lesende

Willkommen zum Nordwestschweizer Schwingfest in der Sandgrube – Basel.

Mein erstes Schwingfest – als Zuschauer und akkreditierter Journalist.

Worum geht es? Auf den ersten Blick sieht Schwingen für den Laien aus wie Ringen. Es ist viel mehr – zumal für die Schweizer. Hierzulande gilt das Schwingen als Nationalsport.

Das Nordwestschweizer Schwingfest in der Sandgrube – Basel fand breites Medienecho – SRF und Journalisten verschiedener Zeitungen waren zugegen.

Hier nun eine etwas andere Sicht auf die Sandgrube, die Schwinger und das Drumherum.

Die Berichte der Pressekollegen am Ende dieses Artikels.

© Copyright Text und Fotos Hans-Jürgen John

 

 

Dear Readers

Welcome to the Swiss Wrestling Festival of Northwestern Switzerland at Sandgrube – Basel.

My first Schwingfest – as a spectator and accredited journalist.

What is the best way to describe Schwingen? It looks like wrestling – but it’s far less spectacular than professional wrestling popular in Japan, Mexico and Northern America. It is swiss wrestling and it is considered a national sport.

The Swiss Wrestling Festival of Northwestern Switzerland at Sandgrube – Basel (Switzerland) was well received by the media – SRF (Swiss Radio and Television) and journalists from various newspapers were present.

Here now a somewhat different view of the sand pit, the Schwinger and the surroundings.

The reports of the press colleagues (german) at the end of this article.

© Copyright Text and Fotos Hans-Jürgen John

Herzlich Willkommen - Schwingfest Nordwestschweiz - Sandgrube Basel

Alles vorbereitet – das Catering Team ist auf Zack!

Everything prepared – the catering team is on the ball!

Blick von der Pressetribüne. Der frühe Morgen wirft Schatten. Appell – die Schwinger werden eingewiesen.

View from the press grandstand. The early morning casts shadows. Appeal – the Schwinger are briefed.

Die Spiele sind eröffnet

Mit «Gut» eröffnet der Platzkampfrichter den Gang. Mit «Halt» kann er ihn unterbrechen – wenn zum Beispiel beide stehend beim Sägemehlrand angelangt sind.

With „Good“ the Referee opens the fight. With „Stop“ he can interrupt it – for example if both are standing at the sawdust edge.

Die Schwinger tragen Schwinghosen in heller und dunkler Ausführung.

The Schwinger wear light and dark pants.

Von Filmen sind wir gewohnt: die Bösen tragen Schwarz und die Guten hell.

We’re used in western / movies: the bad guys wear black and the good guys wear bright.

Beim Schwingen gilt: der Erste im Alphabet darf die helle Schwinghose tragen. Ob das eine Generation von Eltern dazu animiert, ihre Sprösslinge Anton statt Kevin zu  nennen? Das bleibt abzuwarten.

As far as Schwingen is concerned: the first one in the alphabet may carry the bright pants. Does this encourage a generation of parents to name their offspring Anton instead of Kevin? That remains to be seen.

 

Immer wieder gibt es heute Schwingerpaare, die ungleich sind. Der eine sieht aus, als wäre er Metzgersohn und verdrücke drei Schnitzel und Steaks am Tag. Der andere dünn und schmächtig. Dass man Mitleid mit ihm haben muss.

Again and again today there are fighter, which are unequal. One looks like a butcher’s son, squeezing three schnitzels and steaks a day. The other one is thin and slender. That you have to feel sorry for him.

 

Aber keine Angst. Es ist nicht wie bei David und Goliath. Es geht um Ehre und Anerkennung – nicht um Leben und Tod. Gewichtsklassen wie beim Boxen gibt es beim Schwingen nicht.

But don’t be afraid. It is not like David against Goliath. It’s about honor and recognition – not about life and death. There are no weight classes like in boxing.

Vor Beginn des Ganges begrüssen sich die Schwinger mit Handschlag. Gegenseitige Achtung und die «friedliche» Austragung des Kampfes sind Programm.

Before the start of the fight the swingers greet each other with a handshake. Mutual respect and „peaceful“ fighting are the order of the day.

Schwingen und Fussball zu vergleichen wäre verkehrt. So wie Äpfel und Birnen – beides Obst und doch jedes eine Klasse für sich. Trotzdem wundere ich mich. Keine Werbung von Seiten der Sponsoren? Jedes Fussballspiel zwingt uns die Bandenwerbung von Nike, Addidas oder Coca-Cola auf.

To compare Schwingen and football would be wrong. Just like apples and pears – both fruit and yet each a class of its own. Nevertheless I wonder. No advertising on the part of the sponsors? Every football game forces us to look at advertisements by Nike, Addidas or Coca-Cola.

Ein Blick ins Reglement zeigt: Reklameverbot auf dem Schwingplatz!

A look at the regulations shows: advertising ban on the swiss wrestling place!


Und so finden sich die Infostände der Sponsoren etwas abseits.

And so the information booths of the sponsors are a little off the swiss wrestling place.

Der Festführer listet 130 Firmen und Verbände als Sponsoren, Gönner und Gabenspender auf – und zusätzlich «Private».

«Nur dank tatkräftiger Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und schwingsportbegeisterten Sponsoren ist es möglich, einen Anlass dieser Grössenordnung überhaupt zu organisieren und erfolgreich durchzuführen» – Daniel Dreier, Präsident des Nordwestschweizerischen Schwingerverbandes.

 

The event book lists 130 companies and federations as sponsors, patrons and gift donors – and additionally private ones.

Only thanks to strongest support from politics, economy and sponsors who are enthusiastic about Schwingen, it is possible to organize and successfully carry out an event of this magnitude at all – Daniel Dreier, President of Swiss Wrestling Association of Northwestern Switzerland.

 


Grossereignisse, deren Termin Monate vorher feststeht sind wetterabhängig. Durchgeführt werden sie eh. Der Wetterbericht verheisst heute über 43 Grade … ausserhalb des Schattens.
Das Schwingen zwischen Sonne und Regen gewinnt die Sonne … an diesem Sonntag.

Major events whose date is fixed months in advance depend on the weather. They are carried out anyway. Today the weather forecast promises more than 43 degrees celsius (109.4 Fahrenheit) … in the sun.
The fight between sun and rain wins the sun … on this Sunday.

 

Ich halte die Schweiz für das friedlichste Land der Welt – gefühlsmässig. Das US-Institut für Wirtschaft und Frieden (IEP) meint ich liege falsch. Demnach verlor die Schweiz 2017 zwei Ränge und landete auf dem neunten Platz. An erster Stelle liege Island (Quelle: Watson).

Aktuelles Update des Verfassers: In der UEFA Nations League im Oktober 2018 gewinnt die Schweiz gegen Island 2 : 1 – zumal stimmt die «kriegerische» Statistik auf dem Fussballplatz. Friedlich bedeutet nicht «ohne Biss». Wenns darauf ankommt weiss man sich zu wehren.

 

Und wie kann die Schweiz zu den friedlichsten dieser Erde zählen? Es hat sehr liberale Waffengesetze.

 

865’000 registrierte Waffen vermeldete der Tagesanzeiger im März 2018 – zusätzlich zu den 900 000 Armeewaffen, die Schweizer zu Hause haben … mit den unregistrierten also zirka 2 Millionen Waffen bei einer Bevölkerung von 8.4 Millionen.


Die Webseite Nomand Capitalist fasst es 2014 zusammen:

«Während die Nachbarländer in den Weltkriegen alle in Waffen standen, gelang es der Schweiz, Neutralität zu wahren» – Andrew Henderson.

Henderson fährt mit seiner Laudatio auf die Schweiz fort:

«Tatsächlich war die letzte Schlacht, die dieses Land gesehen hat, ein religiöser Konflikt, der 1847 zwischen Protestanten und Katholiken ausgetragen wurde.

Die Schweiz hat neben ihren relativ liberalen Waffengesetzen eine der niedrigsten Kriminalitätsraten der Welt. Die Anzahl der Waffen pro Kopf ist so hoch, dass sie an vierter Stelle hinter den USA, Serbien und dem Jemen liegen.

2011 meldete das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) nur 0,6 Morde pro 100.000 Einwohner für die Schweiz. Im selben Jahr meldeten die USA achtmal so viele Morde.

Ob die Friedlichkeit der Schweiz in direktem Zusammenhang mit dem relativ liberalen Cannabiskonsum steht? Die Schweizer machen eindeutig etwas richtig.

Die Schweiz wurde sogar von der Economist Intelligent Unit als bester Geburtsort 2013 bezeichnet. Nicht einer der Besten, der Beste. Wenn Sie sich also entscheiden, Ihr gesamtes Hab und Gut zu verkaufen, in die Schweiz auszuwandern, 17 Sprachen zu lernen und überallhin mit dem Fahrrad zu radeln, wird Sie niemand behelligen …» – Andrew Henderson.

Nun ja – Statistik und persönliche Meinungen hin oder her – für mich ist und bleibt die Schweiz das friedlichste Land dieser Erde!


Die Siegerliste der NWSV-Schwingfeste beginnt 1897. Damals gewann ein Thurneysen Alfons, Basel.

OK-Präsident Rolf Klarer blickt zurück:

»Unsere Stadt bestand früher aus einem eigenständigen Gross- und dem Kleinbasel, welches auch ›das mindere Basel‹ genannt wurde. Trotz der Trennung durch ›dr Bach‹ (Rhein) schätzte und pflegte ›dr Bebbi‹ aber stets die gemeinsamen Traditionen, unter anderem auch das Schwingen. Genau vor 75 Jahren wurde das Nordwestschweizer Schwingfest in der Stadt zum letzten Mal ausgetragen.«

Zurück zum Schwingen: Ja, wie lange dauert denn so ein Kampf – im Schwingen »Gang« genannt? Der Vorstand und das Kampfgericht bestimmen die Gangdauer. Vom Reglement empfohlen sind mindestens 5 Minuten.

 


Wenn der Kampfrichter «fertig» ruft ist ein Gang beendet. Entweder ist dann der Gegner besiegt oder die Kampfdauer ist abgelaufen.

 


Was schlängelt sich da mitten auf den Platz? Ein Feuerwehrschlauch, um allzu hitzige Gemüter abzukühlen? Der Nachwuchs nutzt ihn als Sitzgelegenheit.

Und hier sehen wir die typische Bekleidung für Zuschauende:

Kopfbedeckung – wurde von den Helfern der Migros Basel umsonst verteilt .
Inkognitomodus – Sonnenbrille – sehen ohne erkannt zu werden.
Legere Kleidung – Urlaubsbräune zulassen – obwohl daheimgeblieben – und Sonnenbrand vermeiden.


Sponsoren machen sich mit Werbegeschenken beim Nachwuchs beliebt.

Sehen und gesehen werden.

Wie bei jedem Schwingfest locken attraktive Preise. Nein, der Brunnen-Trog ist nicht die Tränke für den Lebendpreis, einen Muni namens Basileo. Schwinger erfrischen sich hier.

Am 16. Juni wurde der Muni auf dem Barfüsserplatz in Basel auf Basileo getauft. Radio Basilisk ermittelte in einer Hörer-Umfrage den originellsten Namen. Gewinnerin und damit VIP-Gast am Schwingfest heute: Esther Lawrence aus Breitenbach.

Für die angereisten Zuschauer: Im Hintergrund der 178 Meter hohe Roche-Turm – auch Roche-Tower genannt. Er gilt seit 2015 als höchstes Hochhaus der Schweiz und wird voraussichtlich 2021 vom Roche-Turm 2 übertroffen (205m).

Wie sieht das Veranstaltungsgelände des Schwingerfestes vom Roche-Turm gesehen aus?

Hier die Pharmaperspektive: Blick vom Roche-Turm.

Sicher ist das Schwingen populär, weil die Regeln – wie in anderen Sportarten – einfach gehalten sind.

Also einfach etwas Sägemehl hinkippen und los gehts? Weit gefehlt.

Für Eidgenössische Schwing- und Älplerfeste (ESAF) gilt für Sägemehlringe:

– Durchmesser 14 Meter
– Sägemehlhöhe mindestens 15 cm gewalzt
– entsprechen 35 Kubik losem Sägemehl

 

Die Hauptaufgabe des Feuerwehrschlauchs im Bild besteht darin das Sägemehl anzufeuchten.

Links im Bild sehen Sie einen Kollegen vom SRG bei der Doku – der Übertragungstruck parkt ausser Sichtweite und ist riesig.

Art. 17 des Reglements: «Für die Durchführung eines Schwingfestes ist ein genügend grosser, ebener Platz zu wählen».

 

… «die Grösse richtet sich nach der Bedeutung und dem Umfang des Anlasses».

… «der eigentliche Wettkampfplatz und die Zuschauerräume inkl. Passagen müssen durch Absperrseile gegenseitig abgegrenzt sein».

«Den ‹grünen Raum› zwischen Zuschauern und  Sägemehl dürfen nur Medienvertreter mit Erlaubnis, Schwinger und Offizielle betreten» – Raymond Stalder, zuständig für Medien im OK.

 

 

Was im Bild nicht zu sehen ist – und mich sehr beeindruckt hat – der kameradschaftliche Umgang – wie im Reglement festgehalten:

Art. 8 … «nach Beendigung des Ganges verabschieden sich die Schwinger mit Handschlag. Der Sieger wischt dem Unterlegenen das Sägemehl vom Rücken».

 

Lagebesprechung. Catering für Hunderte von Genussmenschen ist Aufgabe und Passion.

Das Schwingfest findet auf dem Gelände eines Schulhauses am Sonntag statt. Sinnsprüche auf Glas von Schülern.

«Die Wurzeln des Schwingsports in der Schweiz sind nicht eindeutig zu bestimmen. Eine erste Darstellung aus dem 13. Jahrhundert (in der Kathedrale Notre-Dame, Lausanne) zeigt bereits die typische Art, Griff zu fassen» – Wikipedia.

Schon am Morgen galt: «Die Schwinger haben zum Appell pünktlich und in der vorgeschriebenen Kleidung anzutreten» – Art. 2, Reglement.

Hier sieht man gut das Grifffassen an den Schwinghosen. Der Kampfrichter hat es vor Beginn des Ganges und nach jedem Unterbruch zu überwachen.

Die rechte Hand geht bis Mitte Rücken des Gegners. Nur mit Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger darf dort nach dem Stoff der Schwingerhose gegriffen werden. Den Gürtel der Schwingerhose darf die ganze Hand umfassen.

Die linke Hand fasst zur hochgekrempelten Schwingerhose aus Zwilchstoff.

 

Und los gehts.


Das Kampfgericht besteht pro Sägemehlring aus einem Platzkampfrichter und zwei Tischkampfrichtern.

Die Hauptaufgaben der Tischkampfrichter:

– Aufruf der Schwinger zum Wettkampf
– Kontrolle der Wettkampfbekleidung und der Schwinghosen
– Info über Anzeigetafeln
– Supervision und Mitentscheid über Sieg und Niederlage

 

 

Hauptaufgaben des Platzkampfrichters :

– leitet und überwacht den Wettkampf
– entscheidet primär über Sieg und Niederlage
– macht den Notenvorschlag
– Zeitmessung


Eine Kollegin, die mit Erlaubnis des Medienchefs näher ans Geschehen darf. Erkennungsmerkmal: blaue Weste mit Aufschrift «Foto».

«Schwingen ist eine Abart des Ringens, also ein Zweikampf zwischen zwei kräftigen Gestalten, mit eigenen Regeln, Griffen und Schwüngen» – Eidgenössischer Schwingverband.

Demnach werden als «die Bösen» die besten Schwinger bezeichnet. Nennt Sie also jemand «Böser» kann das durchaus ein Kompliment sein.

An den Eidgenössischen Schwing- und Älplerfesten wird alle 3 Jahre der Eidgenössische Schwingerkönig gekürt.

Schwingen auf dem Sandgruben-Areal ist bereits bekannt. Am 10. Mai 2018 fand der 99. Baselstädtische Schwingertag auf der Sandgruben-Anlage statt.

 

 

Und wie wird die Leistung der Schwinger eingeschätzt? Richtig. Mit Noten. Die 10 ist die Höchstnote. Voraussetzung dafür ist zum Beispiel ein Plattwurf. Als Plattwurf gilt, wenn beide Schulterblätter das Sägemehl gleichzeitig berühren.

Hier schön zu sehen: Der Kampf ist gewonnen, wenn der Unterlegene mit beiden Schultern das Sägemehl berührt.


Wer bei 33 Grad im Schatten und über 45 Grad in der Sonne trotzdem auf der Tribüne blieb erhielt den gratis Erfrischungsbonus - Nordwestschweizer Schwingfest 2018 Basel

Der Feuerwehrschlauch - wichtiges Utensil für Wässerung der Sägemehlringe und Erfrischung der Zuschauer nun beim Festzug um 15:37 Uhr als Stolperfalle

Der Feuerwehrschlauch – wichtiges Utensil für Wässerung der Sägemehlringe und Erfrischung der Zuschauer nun beim Festzug um 15:37 Uhr als Stolperfalle.

Zwei der Kameras, die das SRG am Nordwestschweizer Schwingfest im Einsatz hatte.

Die Tribünen sind teilweise besetzt. Wer kann sucht sich ein schattiges Plätzchen.

Zwei der Kameras, die das SRG am Nordwestschweizer Schwingfest seit dem frühen Morgen im Einsatz hatte.

Die Fahne hängt schlaff - Windstille im Hitzekessel.

Die Fahne hängt schlaff – Windstille im Hitzekessel.

Gekonnt meistern Funktionäre und Politiker die Stolperfalle Feuerwehrschlau - alles bodenständige Menschen mit Sinn fürs Praktische. Bei allem Sinn fürs Visionäre hilft doch ab und zu ein Blick nach unten.

Gekonnt meistern Funktionäre und Politiker die Stolperfalle Feuerwehrschlauch – bodenständige Menschen mit Sinn fürs Praktische. Bei allem Sinn fürs Visionäre hilft doch ab und zu ein Blick nach unten.

Die Tribünen sind teilweise besetzt. Wer kann sucht sich ein schattiges Plätzchen.

Links die Schwingerhosen, die ihren Zweck für heute erfüllt haben.

Links die Schwingerhosen, die ihren Zweck für heute erfüllt haben. Sie sind aus Zwilchstoff und haben einen Ledergürtel.

Zwilchstoff? Das kann eine Mischung aus Hanf-, Leinen- und Wollfäden sein.

OK-Präsident Rolf Klarer mit Ehrendamen beim Festzug am Nordwestschweizer Schwingfest 2018

OK-Präsident Rolf Klarer mit Ehrendamen beim Festzug am Nordwestschweizer Schwingfest.

Regierungsrat und Ehrenpräsident Baschi Dürr (Bildmitte) am Nordwestschweizer Schwingfest 2018

Regierungsrat und Ehrenpräsident Baschi Dürr (Bildmitte) am Nordwestschweizer Schwingfest.

Webseite Schwingfest Nordwestschweiz: https://www.nws18.ch/

 

Quellen:

Regeln beim Schwingen: https://esv.ch/schwingen/regelwerk/

Webseite Schwingfest Nordwestschweiz: https://www.nws18.ch/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingen

Pressespiegel:

03.08. 2018 SRF – https://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland/im-saegemehl-das-schwingfest-nordwestschweiz-gastiert-in-basel

05.08.2018 SRF – ab 13 min 20 sec – https://www.srf.ch/sendungen/sportaktuell/sportaktuell-vom-05-08-2018

Schlussgang – Die Schwingerzeitung – http://www.schlussgang.ch/de/agenda/nordwestschweizer-schwingfest-basel

Basellandschaftliche Zeitung – https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/nordwestschweizer-schwingfest-eine-urchige-oase-mitten-im-kleinbasel-132885509

Aargauer Zeitung: https://www.aargauerzeitung.ch/sport/weitere/die-massage-muss-warten-zwei-gaeste-und-der-aargauer-david-schmid-gewinnen-das-fest-in-basel-132879779

Life is good! – A test – by Hans-Jürgen John

Life is good - Smiles-photo-by-Daniel-Xavier

Life is good! – A test – by Hans-Jürgen John

 

— The title was chosen based on the book title – Life is good – of  Swiss author Alex Capus – for german version please scroll down —

 
Look around! Where are you? What do you see? Take a few seconds and write it down please.

Who are you? How are you? Please take a few seconds and write it down.

That’s a simple test. You can be honest. No one but you will know the result.

 

In search of purpose in life and basis of existence

In 2009 I came to Switzerland. My last job in Germany earned me 6 Euro 43 Cent per hour. Lots of money for the hungry – little if you have to pay rent, insurance, taxes and many jobs require a car – mobility.

So I went to the Promised Land – Switzerland – situated in the middle of Europe – peacefully – and blessed with a high standard of living.

 

You are the starting point of your new life

So, did you write something down about yourself? Are you brave enough to learn something about yourself? Don’t be afraid. You’ll be surprised.

There are books, entire libraries. Only written about the meaning of life. And how to behave in order to become happy and successful.

The good news is, everything you want and you can do is in you. The challenge is: You have to decide. Ongoing.

 

First: Do you want to be a good person? Do you feel it? Everything that follows is dominated by it. No matter what happened before. Then it doesn’t matter if you murdered and tortured people or not. Whether you’re a Nobel Peace Prize laureate or not. Whether you’re illiterate or beggar. That’s the miracle. You are the starting point of your new life.

Look around you. Richard DiPilla founded the Global Goodwill Ambassadors initiative. Why – he explained that.

It is much more. I see people all over the world who realize that goodwill is everywhere. People honored as Global Goodwill Ambassadors are role models. Often they work almost unnoticed. And do their job. Global Goodwill Ambassadors give a face to their humanitarian work worldwide. And now GGAs present their work.

 

Do you remember our test?

You wrote down where you are and what you see. And who you are and how you feel.

What’s all this about? You’re gonna wonder. Remember the headline? Life is simple!

Here is the result of the test. Look at what you wrote down.

 

Where are you?

The sum of your choices has brought you here. Or someone else’s decision? Always make sure that you determine your destiny. Or are you comfortable following other people’s decisions? The only important thing is that you feel comfortable. Be it in the slum areas in Calcutta or the street gorges of New York.

 

What do you see?

If you have written: ”Heaven” – you may no longer be on earth or be a great visionary like Richard DiPilla. If you have written: “the rain – the sky cries” – work on your positive attitude. What you see you have imagined at some point and what you imagine you get – fate is more reliable than Amazon.

Maybe your attitude changes: “the rain – it brings water to so many living beings and makes the plants grow”.

 

Who are you?

Did you write – loser? Successful businessman? Mother or father? Victim? Or just your name? The only thing that matters is you deal with it.

It doesn’t matter what others think or say about you. You’re the one you want to be. Bad childhood? Poverty? Disability? Divorce? Troubles? No more excuses! Change what you do not like.

 

How are you feeling?

Here’s what you wrote down what all is really about. Some say feelings are superfluous. To show them even more.

Why?

Because they know what power have feelings. No government in the world can stop the people who want peace and freedom. No one can permanently separate a loving mother from her child. Hunger makes us walk hundreds of miles. Look around you: Look at what men created because they want to please women. Simply incredible what creates love.

Life is good - Smiles-photo-by-Daniel-Xavier

 

Life is good – or it will be good the more you believe in it with all your heart and repeat this sentence of faith.

 

Feelings are at the beginning of every big thing. Use this knowledge. Either to change your present condition or to strengthen it.

If you like and love people, you will become a great humanitarian. Not because you choose to be one. If you do everything important in your life out of a feeling you will be successful in it.

Whether it is a religion that acts with love or people’s longing for a life after death. Feelings govern us. The same applies to faith in us or in something.

To all the traders out there – please don’t buy and sell shares and warrants as of today by feeling – we don’t need another financial crisis.

The readers who didn’t write anything down

And now what? Let’s get to the readers who didn’t write anything down. They didn’t have a pencil with them. Or no paper at hand. And no smartphone. Or worse?

What does it take to follow instructions? If only such a simple request? Not knowing where it is headed?

Trust.

Are you a person who trusts others? Even if they just show you the way to the next street corner in your life?

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Das Leben ist schön! Ein Test – von Hans-Jürgen John

— Der Titel wurde aufgrund des Buchtitels – Life is good – des Schweizer Autors Alex Capus gewählt – der Text wird hier teilweise ins Deutsche übersetzt —

Schauen Sie sich um! Wo sind Sie? Was sehen Sie? Nehmen Sie sich ein paar Sekunden Zeit und schreiben Sie es bitte auf.

Wer sind Sie? Wie geht es Ihnen? Bitte nehmen Sie sich ein paar Sekunden Zeit und schreiben Sie es auf.

Das ist ein einfacher Test. Sie können ehrlich sein. Niemand außer Ihnen wird das Ergebnis kennen.

 

Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und der Existenzgrundlage

2009 kam ich in die Schweiz. Mein letzter Job in Deutschland brachte mir 6 Euro 43 Cent pro Stunde ein. Viel Geld für Mittellose – wenig, wenn man Miete, Versicherung, Steuern bezahlen muss. Viele Jobs setzen ein Auto voraus und damit auch die Kosten dafür – Mobilität muss man sich leisten.

Also ging ich in das Gelobte Land – die Schweiz – mitten in Europa – seit jeher friedlich gestimmt, Heimat freundlicher Menschen, die zudem mit einem hohen Lebensstandard gesegnet sind.

Sie sind der Ausgangspunkt Ihres neuen Lebens.

Nun, was haben Sie über sich aufgeschrieben? Sind Sie mutig genug, etwas über sich selbst zu lernen? Haben Sie keine Angst. Sie werden überrascht sein.

Es gibt Bücher, ganze Bibliotheken. Nur über den Sinn des Lebens geschrieben. Und darüber wie man sich benimmt und verhält, um glücklich und erfolgreich zu werden.

Die gute Nachricht ist, alles, was Sie tun wollen und erreichen können liegt in Ihnen. Die Herausforderung lautet und besteht darin: Sie müssen sich entscheiden. Laufend und fortwährend.

Erstens: Wollen Sie ein guter Mensch sein? Spüren Sie es? Alles, was daraus folgt, ergibt sich aus dieser Entscheidung. Egal, was vorher passiert ist.

Der Zukunft ist es egal, ob Sie Menschen ermordet und gefoltert haben oder nicht. Ob Sie nun Friedensnobelpreisträger sind oder nicht. Ob Analphabet oder Bettler. Das ist das Wunder. Sie sind der Ausgangspunkt Ihres neuen Lebens.

Sehen Sie sich um. Richard DiPilla gründete die Initiative Global Goodwill Ambassadors. Warum – das hat er erklärt.

Es ist viel mehr. Ich sehe Menschen auf der ganzen Welt, die erkennen, dass es überall wundervolle neue Ansätze gibt. Menschen, die von Richard DiPilla als Global Goodwill Ambassadors geehrt werden, sind Vorbilder. Das schreibe ich nicht, weil ich selbst einer wurde. Oft arbeiten sie fast unbemerkt. Und machen ihren Job. Global Goodwill Ambassadors geben der humanitären Arbeit weltweit ein Gesicht. Und jetzt präsentieren GGAs ihre Arbeit. In den ersten Newslettern.

Erinnern Sie sich an unseren Test?

Sie haben aufgeschrieben, wo Sie sind und was Sie sehen. Und wer Sie sind und wie Sie sich fühlen.

Was soll das alles? Du könnten Sie sich fragen. Erinnern Sie sich an den Titel? Das Leben ist schön! Ich möchte hinzufügen – Das Leben ist einfach!

Hier ist das Ergebnis des Tests. Sehen Sie sich an, was Sie aufgeschrieben haben.

Wo sind Sie?

Die Summe Ihrer Entscheidungen hat Sie hierher gebracht. Oder die Entscheidung eines anderen? Stellen Sie immer sicher, dass Sie Ihr Schicksal selbst bestimmen. Oder fühlen Sie sich wohl, den Entscheidungen anderer Menschen zu folgen? Wichtig ist nur, dass Sie sich wohl fühlen. Egal wo Sie sich befinden – sei es in den Slums von Kalkutta oder in den Straßenschluchten von New York.

Was sehen Sie?

Wenn Sie geschrieben haben: „Den Himmel“ – dann sind Sie vielleicht nicht mehr auf Erden oder ein großer Visionär wie Richard DiPilla. Wenn Sie geschrieben haben: „Den Regen – der Himmel weint“ – sollten Sie an Ihrer positiven Einstellung arbeiten. Was Sie sehen, haben Sie sich irgendwann vorgestellt und was Sie sich vorstellen bekommen Sie – das Schicksal liefert zuverlässiger als Amazon.

Vielleicht ändert sich Ihre Einstellung: „Der Regen – er bringt Wasser zu so vielen Lebewesen und lässt die Pflanzen wachsen“.

Wer sind Sie?

Haben Sie geschrieben und festgestellt – Loser? Erfolgreicher Geschäftsmann? Mutter oder Vater? Opfer? Oder nur Ihren Namen? Das Einzige, was zählt, ist, dass Sie damit klarkommen und sich dessen bewusst sind.

Es spielt keine Rolle, was andere über Sie denken oder sagen. Sie sind derjenige, der Sie sein wollen. Schlechte Kindheit? Armut? Behinderung? Scheidung? Probleme? Keine Ausreden mehr! Ändern Sie, was Ihnen nicht gefällt. Die Vergangenheit ist keine Ausrede für fehlende Zukunftsperspektiven.

Wie fühlen Sie sich?

Hier steht das worum es wirklich geht. Was wirklich in Ihrem Leben wichtig ist. Manche sagen, Gefühle sind überflüssig. Und sie zu zeigen erst recht.

Warum?

Weil sie wissen, welche Macht Gefühle haben. Keine Regierung der Welt kann die Menschen aufhalten, die Frieden und Freiheit wollen. Niemand kann eine liebende Mutter dauerhaft von ihrem Kind trennen. Hunger lässt uns Hunderte Kilometer laufen.

Sehen Sie sich um: Sehen Sie sich an, was Männer geschaffen haben, weil sie Frauen gefallen wollen. Einfach unglaublich, was Liebe erreicht und wohin sie die bringt, die sich dieses Gefühls zu bedienen gelernt haben.

— vorläufiges Ende der Übersetzung —

Rosemary McKenzie-Ferguson – My Way

Rosemary McKenzie-Ferguson – My Way

An unexpected journey really did happen – not the Hobbit type of journey but the Rosemary type of journey.

Oddly enough as with Bilbo Baggins, I was also a reluctant participant.
My journey has split my life in two sections- there is my life as it was before my workplace injury and then my life after my injury.

Before injury

Pre-injury I – Rosemary McKenzie-Ferguson – had a very quiet life (not as ordered as a Hobbits life); I had a family, 2 cats and a dog, as well as a back yard chook yard. I sat on school committees and was involved with my children’s sports and basically just living a normal suburban life and building “the dream” the life post children leaving school and before being too old too this too that too something else.
Rosemary McKenzie-Ferguson with twin grandsons

 

Then my workplace injury happened and in less than the blink of an eye life as I knew it came to an end.
I won’t dwell on the incident as to be honest I really don’t need to relive it again.

What I will tell you is that I never experienced such blinding pain and such a toxic feeling of fear. Over the years I have tried to understand it, I have tried to explain it and I have tried to forget it. Now I just live with it in a never-ending dance that is at times frenetic and at other times oddly normal.

After injury

Post injury my life became a living nightmare or fear, addiction to prescription medication, and endless downward spirals.

Decide the path to take

At a point I knew I had to decide the path to take. Let me pause here, path taking is not as easy or as glamorous as it is portrayed to be. There are no signposts, there is no guru there is nothing that appears with a signpost pointing in “that” direction. And in many ways (with the benefit of hindsight) I did not make the choice, it was made for me and I went along as the unwilling reluctant student.
During the first 5 years I met people who had also been injured at work, a pattern started to form, I started to ask questions and I was more than frustrated because the answers I was getting did not match what I was seeing. This is where the choice really does come in. At the point I had two choices: walk away and say “that sucks” or stand and learn and fathom out what the conundrum in front of me really was.
I have never been good at walking away, I knew too much to do that, but I didn’t know enough to make a stand.

 

There are no university courses that I could sign up for to teach me what I wanted to know and the truth is I didn’t have any idea just what it was that I wanted to know.

 

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New Global Goodwill Ambassadors

Rosemary-McKenzie-Ferguson-Global-Goodwill-Ambassador-on-humanitarian-mission-within-the-injured-worker-community-in-Australia

Linkedin Global Goodwill Ambassador – Thank you so much

LinkedIn Global Goodwill Ambassador Hans-Jürgen John

LinkedIn Global Goodwill Ambassador Hans-Jürgen John

What’s the news? The second Global Newsletter of Global Goodwill Ambassadors is published March 15th, 2018 – see below

 The first Global Newsletter of Global Goodwill Ambassadors has been published on Valentines day – Founders’s letter and more see below

— for German version please scroll down — deutsche Version siehe unten —

— intervista con Richard DiPilla in LONG TERM ECONOMY sull‘ italiano vedi sotto —

 

LinkedIn Global Goodwill Ambassador

Thank you so much

 

I woke up in a dream. LinkedIn Global Goodwill Ambassador (in 09/2017 screenshot above) – Brand Ambassador (in 12/2017) and Member Global Executive Board of Global Goodwill Ambassador as Director of Digital Communications (in 01/2018).

Director of Digital Communications Global Goodwill Ambassadors Executive Board - Hans-Jürgen John

photo of certificate Brand Ambassador Hans-Jürgen John
So many fans and kind people wishing me the very best. Thank you so much.

– for some of the following links you need to be logged in LinkedIn –

It is an honor to receive the titles LinkedIn Global Goodwill Ambassador and Brand Ambassador and use them to make this world a little better.

Thank you so much Richard DiPilla and the Board. For choosing me, for introducing me.

Global Goodwill Ambassador:

https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6315167665547735040/

Brand Ambassador:

https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6347484492617310208/

Director of Digital Communications:

https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6354885932340043776/

I have a simple view: I try to help.

We all have a choice. Every day we hear bad news from all over the world. It can make us desperate. It can shock us.

There is a simple truth and it is not in the headline news. It is true indeed: This world is full of people who are kind. You see some of them when you open your eyes. Some need encouragement. They are real – in every town, village, every street, in every family. These people are near us despite the headline news. And these people reinvent our world in a million ways every day. I am sure that you are one of them. Thank you.

I am proud to support voluntary some of them. E.g. former member of the Swiss Parliament Roland Wiederkehr – recently honored LinkedIn Global Goodwill Ambassador, too.

certificate of Global Goodwill Ambassador Roland Wiederkehr

He founded Green Cross (together with Mikhail. S. Gorbachev) to overcome the residues of the cold war. And with his organization CareCross (website soon in English) he reduces traffic accidents worldwide and helps victims – because 1,3 mio. fatalities annually on the worlds roads and 500 dead children every day on their way to school (WHO) are one of the biggest scandals. Roland Wiederkehr got the President’s award of the European Traffic Police Network for the thousands of lives he already saved. It is an honor for him to be LinkedIn Global Goodwill Ambassador. He needs support for his organization CareCross. His aim is to help reduce road accidents in development countries and support victims.

Roland Wiederkehr is a wonderful person and role model. Some of us go to cinema or watch films at home in order to see heroes. This one is real.

To watch and understand the following video you need not to know any spoken language:

 

Claude Ribaux / Zürich / Switzerland is a mastermind of hypnotic therapy. He coaches persons, companies, NGOs …. http://www.clauderibaux.ch/en/

photo of bea and claude ribaux caspea foundation

His dedication is to help thousands of refugees to cope with the traumas of war, eviction, and violence. Soon his CASPEA Foundation in Switzerland will post the new campaign against Post Traumatic Stress Disorder (PTSD). Returning from a Hypnosis Convention in the United States he spoke at the 5th International Hypnosis Convention in Zürich (October 27th – 29th, 2017) about how to improve learning abilities by active-alert hypnosis.

Bea Ribaux is the author of several books. She helps children who suffer from dyxlexia.

Bea and Claude Ribaux were very happy that I publicly thanked them here. They mention me, Roland Wiederkehr (the other workshop participants) and Richard DiPilla and Global Goodwill Ambassadors in their article:

Hans-Jürgen John - Roland Wiederkehr - Claude Ribaux and many other hypnotherapists who will help to make the world a little better

http://www.coach365.ch/2018/01/unglaublicher-aufstieg-nach-aktivwach-hypnose-kurs/

– for english version scroll down in their article –

That’s gratitude!

It is one of my biggest joys in life that I can contribute voluntary to such initiatives. And I am glad that I am not alone. I have a circle of true friends around me who, in turn, support me.

Photo of Petra Huber and Matthias Wiemeyer

Matthias Wiemeyer and Petra Huber helped me in many ways and continue to be a source of advice and encouragement. I joined their workshop online-journalist in 2015. Writing for websites. Online-marketing. How to start a social media campaign. Great experience and output!

For all kinds of workshop concerning writing and marketing check out Schreibszene

Never forget from where you started:
When I had no job I got the chance to join http://derarbeitsmarkt.ch

Der Arbeitsmarkt

Half a year I learned a lot there. How to write. How to make video interviews. How connect to other professionals worldwide. Special thanks to Robert Hansen, Rita Gabathuler-Dux, Carmen Püntener, Paola Pitton, Daniela Palumbo, Simone Gloor, Anja Piffaretti, Doris Urfer … and many more.

Jörg Mathys from Kölliken is my former employer and a close friend. He is a modest farmer and hard worker. And a role model for me. Be trusting. Be kind. Even to the grumpy, the disappointed, the misguided. Give them a chance and one day they will change their mind and be kind and supporting, too.

Several times I thanked him and his family:

http://www.johntext.ch/danksagung/

My employer Migros Basel is part of the big retailer Migros here in Switzerland.

Migros logo

I got the chance to work for the Marketing Services Department. The world of business is hard. Competition, hire and fire are words which reign this world.

Migros is different and makes a difference. It employs people who cannot find another job because they have disabilities or because they are older than 50 years. The company gives 1 percent of its total revenue !!! back to society. It supports film, art and social activities. In a world which experiences tax income decreases and governments have to save money this company takes over moral responsibility. Great role model for business worldwide!

More: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6315496925781073920/

Gottlieb Duttweiler is the founder of Migros. Gottlieb and his wife Adele Duttweiler transferred ownership of Migros to their customers. The Adele und Gottlieb Duttweiler Stiftung ensures the future work of Migros as a cooperative. The Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) is named after the founder of Migros – one of its principles is „Focus on people and not on capital“. It is an independent think-tank and the oldest organisation of its kind in Switzerland.

Richard DiPilla and his Global Goodwill Ambassadors Foundation is like a rock, an island in this world.

Photo of Richard DiPilla

It has the potential to change dark to light, war to peace, hungry to satisfied and hate to love. It already started to change the world. First one person, one idea. And now it covers the world, like a carpet of green grass after a fire, like a carpet of love and goodwill. There are more than 4000 Global Goodwill Ambassadors in 143 countries.

Please follow and support Richard DiPilla:

By following him on LinkedIn you seed love and peace worldwide.

The new website of Global Goodwill Ambassadors is here: globalgoodwillambassadors.org

How to become a LinkedIn Global Goodwill Ambassador?

To find out exactly you have to follow Richard DiPilla on LinkedIn first. Here some hints from his timeline.

GGA Nomination Procedures-05-06-2018

Who can nominate you as a Global Goodwill Ambassador?

Who can nominate you as Global Goodwill Ambassador - Richard DiPilla

 

We recognize you are a Global Goodwill Ambassador!

We recognize you are a Global Goodwill Ambassador - Richard DiPilla

 

Global Goodwill Ambassadors around the world for peace, justice and humanity!

Global Goodwill Ambassadors around the world for peace, justice and humanity

 

 

Rules for becoming a LinkedIn Global Goodwill Ambassador

 

How are Global Goodwill Ambassadors chosen Richard DiPilla

 

Shaping Todays World For A Better Tomorrow – Richard DiPilla

Shaping Todays World For A Better Tomorrow - Richard DiPilla

 

Living in peace and creating a global stable society – it starts in your family and then love and Goodwill is spreading around the Globe.

Love and Goodwill is spreading around the Globe - Richard DiPilla
Richard DiPilla – founder of Global Goodwill Ambassadors – on being good to others and on all you need to know about his initiative Global Goodwill Ambassadors.

http://www.lteconomy.it/en/topic-interviews-en/interviste/richard-dipilla-global-goodwill-ambassadors

 

Vivere in pace e creare una società globale stabile – inizia nella vostra famiglia e poi l‘ amore e la buona volontà si sta diffondendo intorno al globo.

INTERVISTA CON Richard DiPilla - Fondatore Global Goodwill Ambassadors - LongTerm Economy

Richard DiPilla – fondatore degli Global Goodwill Ambassadors – parla del compito di rafforzare la bontà.

INTERVISTA CON Richard DiPilla – Fondatore Global Goodwill Ambassadors (GGA) – Long Term Economy:

http://www.lteconomy.it/it/topic-interview-it/interviste/richard-dipilla-global-goodwill-ambassadors-eng

 

Whats new in the world of Goodwill? – Global Goodwill Ambassadors – Newsletter 03 – 2018

03-2018-Global-Goodwill-Ambassadors-founded-by-Richard-DiPilla-Newsletter

 

The March 2018 GGA Newsletter is huge. These links bring you directly to the content:
March 2018 Newsletter Global Goodwill Ambassadors

New Global Goodwill Ambassadors in March 2018

Richard DiPilla honored Ambassador of Peace

Richard DiPilla – Founder’s Letter March 2018

Global Board Announcement March 2018

Brigitte Bardot is Global Goodwill Ambassador from France

Jaya Kamlani – India’s social conscience

Global Goodwill Ambassador Spiritual Veda about our strongest abilities

Poetry by Alaha Ahrar

My Life – Isabel Costa

Ravi Kumar from India

Short story by Sharon Bingert

Global Goodwill Ambassador Zubair Ahmad Khugyani

Short story by Rosanna-Bonci

Joud Mushaweh about Syria

Global Goodwill Ambassador Prerana Sharma, India

Global Goodwill Ambassador Balwinder Singh

Global Goodwill Ambassador Sultana Daliri

Deborah Levine interviews Global Goodwill Ambassadors

Global Goodwill Ambassador Dr. Nadia-Cheaib interviewed

Global Goodwill Ambassador Abdul Asill Azizi interviewed

Global Goodwill Ambassador John Hood

Global Goodwill Ambassador Rosemary McKenzie Ferguson

GGA Dr. Swati Chakraborty about Holi

Global Goodwill Ambassador Luìza Palma

Farheen Lodhi about Afghanistan

Global Goodwill Ambassador Barbara Everett Heintz

Poet Sanja Arsenovic from Serbia

Jaimin Shah from India about his humanitarian work

 

Wonderful Initiative by Richard DiPilla – Global Goodwill Ambassadors – Newsletter 02 -2018

 

Global Goodwill Ambassadors - Newsletter 02 - 2018

 

Global Goodwill Ambassadors – Founder’s Letter – Richard DiPilla

 

Richard DiPilla - Founder of Global Goodwill Ambassadors (GGA)

 

 

The Beginning of Global Goodwill Ambassadors

From its humble beginnings, four years ago, I sought to highlight the Goodwill work of a single LinkedIn Connection. The birth and growth of the Global Goodwill Ambassadors were born. Almost immediately, other connections were telling me their stories and the humanitarian work they did for the love of goodwill for all. We witnessed a chain of narrative voices.

I could hardly comprehend, that there was and still is a thirst for learning about global humanitarian efforts. A residual affect was an understanding that the mainstream news defined, countries, nations, regions, races, genders, and castes, of geo-political reporting. However, there was much more time with the coverage of a terrorist attacks, but no coverage of all the heroes in these countries, who were saving lives and doing selfless work to make the world a better places.

 

Global Goodwill Ambassadors Mission

Four years later the Global Goodwill Ambassadors has nearly 2000 designees and a structured board in many countries. Our simple mission has remained as pure. And that was on the first day! We recognize individuals who are engaged in humanitarian work without bias or commercialization.

The later is what keeps us pure as possible. No, we have no website. Websites can put many people in difficult regions at security risk.

We have a LINKEDIN company page and group page that can be found at: Global Goodwill Ambassadors (GGA). We also have a presence on many other social media; but our catalyst is the LinkedIn profile, the volunteer and humanitarian work individuals have listed.

By using the company page you can list your designation with our official logo. We have nomination guidelines with a committee, and a GGA Executive Board.

 

Global Goodwill Ambassadors Executive Board

Our Executive Advisors are often names you will recognize as nominators of Ambassadors. We have a Global Goodwill Ambassadors Executive Board, Country Chairpersons and Directors, Nomination and Engagement Directors, and GGA Brand Ambassadors.

Each person does his/her part to grow our ambassador numbers. With each new designation we are extending the reach of goodwill.

In a recent article that I would like to tell my grandchildren, that rather than sit idly by, I did something to bring a sense of peace and harmony to the world. The truth is, every Global Goodwill Ambassador, can say the same thing.

The sum total of expense and profit in currency for this initiative is ZERO. Our only currency is Goodwill. I challenge all people who read this newsletter to do good deeds and give back to the world. We all share the same world. Don’t just take, give back to make it a better place. As a GGA you will join together with people who are doing the same.

read more

 

Richard DiPilla

Founder Global Goodwill Ambassadors

Berkshire Hathaway BHMG INC.

Corporate Markets Development

 

Richard DiPilla is on LinkedIn. Please follow there his account.

The second Global Newsletter of Global Goodwill Ambassadors was published March 15th, 2018:

Newsletter March 2018 Global Goodwill Ambassadors

https://johntext.de/alaska/03-2018-global-goodwill-ambassadors-founded-by-richard-dipilla-newsletter/
I commented to a LinkedIn-Post of Vincent Coyle who founded Reconciliation Day:

Vincent Coyle

„Hate and destruction can be aims of humans. These humans cannot follow opposing aims at the same time. Replace old aims by new: love and education = reconciliation“.

The trick is to let words change the world.

I still feel like I woke up in a dream come true and have to realign myself first. I am overwhelmed and thank you all for your kind words.

All those who supported me in the past but are not mentioned here: Thank you so much!!!

 

LinkedIn Global Goodwill Ambassador

Danke vielmals!

 

Ich wache auf und fühle mich wie in einem Traum. Global Goodwill Ambassador (in 09/2017 screenshot above) – Brand Ambassador (in 12/2017) und Global Executive Board Member and Director of Digital Communications (in 01/2018).

Director of Digital Communications Global Goodwill Ambassadors Executive Board - Hans-Jürgen John

photo of certificate Brand Ambassador Hans-Jürgen John

Viele Menschen haben mir das Beste gewünscht. Danke vielmals.

– Für manche der folgenden Links müssen Sie bei LinkedIn eingeloggt sein –

Vielen Dank an Richard DiPilla and das Global Excecutive Board. Dafür, dass ihr mich ausgewählt habt und vorgestellt:

Global Goodwill Ambassador:

https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6315167665547735040/

Brand Ambassador:

https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6347484492617310208/

Director of Digital Communications

https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6354885932340043776/

Ich sehe die Welt unkompliziert. Ich helfe einfach, wo ich kann.

Danke vielmals. Ich fühle mich sehr geehrt.

Jeder hat die Wahl. Täglich erreichen uns schlechte Nachrichten aus aller Welt. Sie lassen uns am Guten zweifeln. Sie können uns ausbremsen. Das Offensichtliche produziert selten Schlagzeilen. Es ist trotzdem da: Freundlich gesinnte Menschen leben auf diesem Planeten. Die einen erkennen wir gleich, sobald wir die Augen öffnen. Andere zeigen ihr wunderbares Wesen erst nach einer Weile. Sie existieren. In jeder Stadt, jeder Strasse und in jeder Familie. Diese Menschen sind da – trotz der negativen Berichterstattung. Und diese freundlich gesinnten Menschen beleben diese wunderbare Welt auf millionenfache Weise jeden neuen Tag. Ich bin sicher Sie sind einer davon. Ich danke Ihnen.

Ich bin stolz, einige dieser Menschen ehrenamtlich zu unterstützen. Zum Beispiel aus der Schweiz Alt-Nationalrat Roland Wiederkehr – 2017 ebenfalls als LinkedIn Global Goodwill Ambassador geehrt.

certificate of Global Goodwill Ambassador Roland Wiederkehr

Er gründete Green Cross (zusammen mit Michail Gorbatschow) um die Hinterlassenschaften des Kalten Krieges wegzuräumen. Und mit CareCross (bald mit englischer Übersetzung) verhindert er Verkehrsunfälle und hilft den Opfern – denn 1,3 Millionen Verkehrstote jährlich weltweit und 500 auf dem Schulweg sterbende Kinder täglich (laut WHO) sind einer der grössten Skandale unserer Zeit.

Roland Wiederkehr erhielt den Präsident Award der Europäischen Verkehrspolizei TISPOL dafür, dass er Tausenden von Menschen mit seinen Projekten das Leben rettete.
Als Global Goodwill Ambassador kann er verstärkt Verkehrsunfälle in Entwicklungsländern verhindern und so Leben retten. Vielen herzlichen Dank an Richard DiPilla dafür.

Mehr über Roland Wiederkehr auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Wiederkehr

Claude Ribaux ist ein Meister der Hypnosetherapie. Er coached Einzelpersonen, Politiker, Firmen und NGOs … www.clauderibaux.ch.

photo of bea and claude ribaux caspea foundation

Hingebungsvoll hilft er tausenden Flüchtlingen Traumata aus Krieg, Vertreibung und Gewalt zu bewältigen. Bald fährt seine Caspea Foundation eine Kampagne gegen Post Traumatic Stress Disorder (PTSD). Gerade erst von einer Hypnose Konferenz in den Vereinigten Staaten zurück zeigte er am 5. Internationalen Hypnosekongress in Zürich (27. – 29. Oktober 2017), wie die Lernfähigkeit durch Aktiv-Wachhypnose erweitert werden kann.

Bea Ribaux ist Autorin mehrerer Bücher. Sie hilft unter anderem Kindern, die unter Lern- und Rechtschreibschwäche leiden.

Bea und Claude Ribaux haben sich sehr gefreut, dass ich mich öffentlich hier bei ihnen bedankt habe. Sie erwähnen mich, Roland Wiederkehr (alle anderen Kursteilnehmer) und Richard DiPilla sowie Global Goodwill Ambassadors in ihrem Artkel:

Hans-Jürgen John - Roland Wiederkehr - Claude Ribaux und viele andere Aktivwach-Hypnotherapeuten die helfen werden diese Welt ein bisschen besser zu machen

http://www.coach365.ch/2018/01/unglaublicher-aufstieg-nach-aktivwach-hypnose-kurs/

Das ist Dankbarkeit!

Zu meiner grössten Freude darf ich solche Initiativen ehrenamtlich unterstützen. Glücklich schätzen darf ich mich, dass ich Freunde habe. Die mich ihrerseits auffangen und anspornen.

Photo of Petra Huber and Matthias Wiemeyer

Matthias Wiemeyer und Petra Huber halfen mir in verschiedenster Weise und stehen mir mit Rat und Tat zur Seite. Sie betreiben eine Schule für literarisches und berufliches Schreiben. Online-Journalismus, Online-Marketing und Romancoaching sind einige Stichwörter.

Mehr unter Schreibszene.

Vergiss niemals wer dir half:
Aus der Arbeitslosigkeit heraus bekam ich die Chance zu einem Praktikum bei http://derarbeitsmarkt.ch

Der Arbeitsmarkt

Ein halbes Jahr lang lernte ich dort viel: Wie man schreibt. Wie man Videointerviews dreht. Wie man sich vernetzt.
Herzlichen Dank an Robert Hansen, Rita Gabathuler-Dux, Carmen Püntener, Paola Pitton, Daniela Palumbo, Simone Gloor, Anja Piffaretti, Doris Urfer … und viele andere.

Jörg Mathys aus Kölliken ist einer meiner früheren Arbeitgeber. Ein bodenständiger Mensch. Und ein Vorbild für mich. Ehrlichkeit und Offenheit. Auch gegenüber Mürrischen, Enttäuschten und Fehlgeleiteten. Gib Deinen Nächsten eine Chance und eines Tages werden sie ihr Verhalten ändern und nett und umgänglich sein.

Schon mehrmals habe ich mich öffentlich bei diesem wunderbaren Menschen und seiner Familie bedankt:

http://www.johntext.ch/danksagung/

Mein derzeitiger Arbeitgeber, die Genossenschaft Migros Basel ist ein Detailhandelsunternehmen hier in der Schweiz.

Migros logo

Ich arbeite in der Abteilung Marketing Services. Die Geschäftswelt ist zuweilen hart. Konkurrenzdruck, Rekrutierung und Entlassungen sind Stichwörter, die mir einfallen.

Die Migros unterscheidet sich von anderen Unternehmen und das mit Absicht. Sie beschäftigt auch Menschen, die wegen Gebrechen oder, weil sie über 50 sind nicht mehr anderswo Arbeit finden. 1 Prozent des Umsatzes !!! fliesst zurück an die Gesellschaft. Damit werden Projekte im Film, der Kunst und soziale Aktivitäten finanziert und unterstützt. In Zeiten, wo Steuereinnahmen rückläufig sind und Regierungen Geld einsparen übernimmt dieses Unternehmen soziale und moralische Verantwortung.

Hut ab! Ein Geschäftsmodell, das auch anderswo vorstellbar ist.

Mehr: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6315496925781073920/

Gottlieb Duttweiler ist der Gründer der Migros. Gottlieb und seine Ehefrau Adele Duttweiler schenkten die Migros ihren Kunden. Die Adele und Gottlieb Duttweiler Stiftung soll die Weiterführung der Migros als Genossenschaft sicherstellen.

Das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) ist nach dem Gründer der Migros benannt und folgt einer seiner Prinzipien: „Stellt den Menschen in den Mittelpunkt und nicht das Geld“. Es arbeitet unabhängig und als Think-Tank. So ist es die älteste Organisation ihrer Art in der Schweiz.

Richard DiPilla und seine Global Goodwill Ambassadors Organisation verändern die Welt. Sie machen in der Dunkelheit Licht, verwandeln Krieg in Frieden, ernähren die Hungrigen und verwandeln Hass in Liebe.

Photo of Richard DiPilla

Es hat schon längst begonnen. Am Anfang stand ein Mensch mit einer Idee. Nun erobert sie die Welt so wie neues Grün nach einem Waldbrand spriest, wie ein Teppich aus Liebe und guten Absichten.

Bitte folgen Sie Richard DiPilla auf LinkedIn und unterstützen Sie seine Initiative.

Neu ist die Webseite der Global Goodwill Ambassadors: globalgoodwillambassadors.org

Indem Sie Richard DiPilla auf LinkedIn folgen unterstützen Sie seine guten Absichten und säen Liebe und Frieden auf dieser Erde. Inzwischen sind es weltweit über 4000 Global Goodwill Ambassadors in 143 Ländern.

Wie wird man Global Goodwill Ambassador?

Um das herauszufinden folgen Sie Richard DiPilla auf LinkedIn. Hier einige Hinweise von seiner Timeline:

GGA Nomination Procedures-05-06-2018

Wer kann Sie als Global Goodwill Ambassador nominieren?

Who can nominate you as Global Goodwill Ambassador - Richard DiPilla

 

Wir erkennen an, dass Sie ein Global Goodwill Ambassador sind!

We recognize you are a Global Goodwill Ambassador - Richard DiPilla

 

Global Goodwill Ambassadors stehen auf der ganzen Welt für Frieden, Gerechtigkeit und Menschlichkeit ein!

Global Goodwill Ambassadors around the world for peace, justice and humanity

 

 

Bedingungen für den LinkedIn Global Goodwill Ambassador

Alte Version: Wie wird man Global Goodwill Ambassador (14.10.2017):

How are Global Goodwill Ambassadors chosen Richard DiPilla

 

Heute schon die bessere Welt von Morgen gestalten – Richard DiPilla

Heute schon die bessere Welt von morgen gestalten - Richard DiPilla

 

In Frieden leben und eine stabile Weltordnung schaffen – es beginnt in unserer Familie und dann gehen Liebe und der Wille das Gute zu stärken um die Welt.

 

Love and Goodwill is spreading around the Globe - Richard DiPilla
Richard DiPilla – Gründer von Global Goodwill Ambassadors – spricht darüber wie es ist gut zu unseren Mitmenschen zu sein. Und sie erfahren alles über seine Initiative Global Goodwill Ambassadors.

http://www.lteconomy.it/en/topic-interviews-en/interviste/richard-dipilla-global-goodwill-ambassadors

 

Vivere in pace e creare una società globale stabile – inizia nella vostra famiglia e poi l‘ amore e la buona volontà si sta diffondendo intorno al globo.

INTERVISTA CON Richard DiPilla - Fondatore Global Goodwill Ambassadors - LongTerm Economy

Richard DiPilla – fondatore degli Global Goodwill Ambassadors – parla del compito di rafforzare la bontà.

INTERVISTA CON Richard DiPilla – Fondatore Global Goodwill Ambassadors (GGA) – Long Term Economy

http://www.lteconomy.it/it/topic-interview-it/interviste/richard-dipilla-global-goodwill-ambassadors-eng

 

Der zweite Newsletter der Global Goodwill Ambassadors wurde am 15. März 2018 veröffentlicht:

Newsletter March 2018 Global Goodwill Ambassadors

https://johntext.de/alaska/03-2018-global-goodwill-ambassadors-founded-by-richard-dipilla-newsletter/

Einst schrieb ich zu einem LinkedIn-Post von Vincent Coyle, der den Reconciliation Day (Tag der Versöhnung) unterstützt:

Vincent Coyle

„Hass und Gewalt mögen Ziele der Menschen sein. Diese Menschen können entgegengesetzten Zielen nicht gleichzeitig folgen. Nachdem die alten Ziele durch neue ersetzt wurden lautet die Gleichung: Liebe und Bildung = Versöhnung“.

Der Trick ist zuzulassen, dass Worte die Welt verändern. Benutzen Sie die netten, die lieben, die mit denen wir uns gegenseitig umsorgen. So lebt Ihre Welt und die anderer auf. Es ist so einfach.

Ich fühle mich immer noch wie in einem Traum, der wahr wurde. Und ich muss mich erst zurechtfinden. Ich bin überwältigt und danke Ihnen für alles.

An all jene, die mich in den letzten Jahren unterstützten und die ich nicht hier erwähnt habe: Danke vielmals!!!

#LinkedinGlobalGoodwillAmbassador #RichardDiPilla #love #peace #care #reconciliationday #CareCross #Caspea #schreibszene #RolandWiederkehr #ClaudeRibaux #VincentCoyle #GlobalGoodwillAmbassador

Hans-Jürgen John – Worte bewegen die Welt

Interview mit Journalist Hans-Jürgen John im FAU Jahres- und Nachhaltigkeitsbericht 2016

Für die Publikation des FAU – Fokus Arbeit Umfeld, den «Jahres- und Nachhaltigkeitsbericht 2016» wurde ich im Januar 2017 vom Chefredakteur «der Arbeitsmarkt» Robert Hansen interviewt. Im Mai erschien das Magazin.

FAU ist eine Non-Profit-Organisation im Bereich Arbeit. Sie begleitet und fördert hochqualifizierte Menschen und unterstützt Kundinnen und Kunden nachhaltig bei der Nutzung und Erweiterung ihrer Fähigkeiten. FAU wird vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO unterstützt und bietet Stellensuchenden nachhaltig Qualifizierungen.

Das Interview ergab sich ein halbes Jahr nach meinem Praktikum dort. Die Redaktion «der Arbeitsmarkt» befindet sich auf der gleichen Stockwerksebene mit der Klientel des FAU.

Ich traf dort ganz wunderbare Menschen: Journalisten, Projektmanager, Firmenlenker – kurz Menschen mit Visionen und auf dem Sprung in den nächsten Job. Perfekt für Austausch, Netzwerken und persönliche Weiterentwicklung mit Unterstützung durch Coaches. Empfehlenswert!

FAU Jahres- und Nachhaltigkeitsbericht 2016

Interview von Chefredakteur Robert Hansen mit Journalist Hans-Jürgen John Worte bewegen die Welt

Interview von Chefredakteur Robert Hansen mit Journalist Hans-Jürgen John Worte bewegen die Welt

Artikel im Rahmen des Praktikums bei derarbeitsmarkt.ch:

Matthias Wiemeyer, Schreibschulleiter der Schreibszene GmbH, im Porträt: http://derarbeitsmarkt.ch/de/portraet/wenn-manager-schreiben
Al Imfeld über seine liebste Beschäftigung das Schreiben: http://derarbeitsmarkt.ch/de/portraet/mein-tag-als-autor
Weltweit vernetzen. So geht es: http://derarbeitsmarkt.ch/de/meinung/umsonst-vernetzen
Kurt Müller, Antiquitätenhändler aus Zürich im Videointerview: http://derarbeitsmarkt.ch/de/portraet/haendler-mit-passion
Die Pressekonferenz: FIFA-Ikone Joseph S. Blatter am Zürichberg vor mehr als 70 Journalisten aus aller Welt. http://derarbeitsmarkt.ch/de/thema/blatters-ballverlust
Klaus J. Stöhlker, PR-Berater Blatters im Kurzinterview bei nämlicher Pressekonferenz: http://derarbeitsmarkt.ch/de/interview/gut-gemeint-genuegt-nicht
Kay Melliger, Nachwuchs im Schweizer Springreiten, über seine Leidenschaft: http://derarbeitsmarkt.ch/de/interview/der-springreiter
Der Schweizer Filmregisseur Jan Gassmann im Porträt: http://derarbeitsmarkt.ch/de/portraet/abbilder-der-realitaet
Thomas Stark aus Zwingen startet mit der Starkstrom GmbH in die Selbständigkeit: http://derarbeitsmarkt.ch/de/portraet/der-name-ist-programm
Abdelbagi Shahto, Künstler, Anwalt und Menschenrechtsaktivist aus Rafz (ZH) stellt aus: http://derarbeitsmarkt.ch/de/portraet/flucht-die-kunst
Regula Zellweger, die Laufbahnberaterin im Interview: http://derarbeitsmarkt.ch/de/interview/arbeit-ist-auch-leben

Diese Artikel gibt es auch bei Johntext Schweiz:

http://www.johntext.ch/wenn-manager-schreiben/
http://www.johntext.ch/umsonst-vernetzen/
http://www.johntext.ch/kay-melliger-der-springreiter/
http://www.johntext.ch/abbilder-der-realitaet/
http://www.johntext.ch/haendler-mit-passion/
http://www.johntext.ch/der-name-ist-programm/
http://www.johntext.ch/flucht-in-die-kunst/
http://www.johntext.ch/arbeit-ist-auch-leben/
http://www.johntext.ch/blatters-ballverlust/
http://www.johntext.ch/gut-gemeint-genuegt-nicht/

Hans-Jürgen John ist auf Linkedin auf Twitter und auf Facebook. Er bloggt auf Johntext Schweiz.

Abbilder der Realität

FOTOS UND TEXT: Hans-Jürgen John
Abbilder der Realität
Jan Gassmann Filmregisseur aus Zürich
Jan Gassmann, Filmregisseur aus Zürich, vor dem Bistro RiffRaff

 

Der Schweizer Filmregisseur Jan Gassmann erhielt für seine Filme etliche Auszeichnungen. Seine Filme kreiert er nicht nur aus seinem Kopf. Er muss viel erleben, um es dann filmisch umzusetzen.

Frühling ist es und warm. Der Regisseur von «Heimatland» betritt in Jeans und T-Shirt die Kinobar im RiffRaff in Zürich. Mit dem Skateboard unterm Arm bestellt er einen Espresso. Im Herbst kommt «Europe, she loves» in die Kinos. Premiere war auf der 66. Berlinale.
Ein Interview mit ihm zu bekommen, ist schwer. Nach drei Monaten hat es geklappt.
Wir sind allein. Die getönte Scheibe im Rücken von Jan Gassmann spiegelt Fussgänger und ab und zu ein Fahrzeug.
«Im RiffRaff arbeitete ich früher. Hier sind alle unsere Filme gelaufen.» Er gehe gerne ins Kino. Aus Spass und Neugierde und über das berufliche Interesse hinaus. «Wann immer ich es mir leisten kann», fügt er hinzu.
Gassmann dreht sich eine. «Natural American Spirit.» Wozu er Filme drehe, frage ich und weiss längst, dass er eine soziale Ader hat. Sonst würde er in seinen Filmen nicht Autisten, Homosexuelle oder Krebskranke in den Mittelpunkt stellen.
Es sei einfach «der Wunsch, Geschichten zu erzählen». Inhalte so zu transportieren, dass Zuschauer sie aufnehmen könnten. «Wenn alles gut läuft, bin ich als Künstler mehr verloren, als wenns schlecht läuft.» Gerade der Misserfolg und Neues spornten ihn an. Seit 14 Jahren mache er längere Filme. «Ich habe den Anspruch, besser zu werden. Weiterzukommen. Mich selber herauszufordern, ist das Ziel. Projekte zu machen, die ich noch nicht versucht habe.»

 

«Zuschauer herausfordern und zum Denken anregen»

Filme mit Vorbildcharakter? Er lacht. Nein, das sei sicher nicht seine Aufgabe. Die Realität bilde er im Film ab. «In meinen Filmen gibt es Sexualität, Drogen und alles Mögliche, was uns das Leben so anbietet.» Gleich schränkt er ein: «Im Film geht es nicht um die perfekte Abbildung. Er bringt die Phantasie im besten Fall ins Rollen.» Ein anderer Aspekt ist ihm wichtig: «Unserer Welt fehlt es an Helden.» Und so kommen seine Filme ohne aus. «Eher mit Antihelden.»
Früher, ja früher wollte er mit seinen Filmen etwas erreichen, auch politisch. Heute sieht er das weiter: «Film muss keine Lösung oder Handlungsanweisung sein. Meine Filme sollen den Zuschauer herausfordern und zum Denken anregen.»
Nach und nach sind die Tische um uns herum alle besetzt. Liegt es an dem bekannten Filmregisseur oder an der freitäglichen Aprilsonne? 2008 erhielt er allein für «Chrigu» den Berner und den Zürcher Filmpreis und 2009 den Preis der Schweizer Filmkritik und den Prix Walo. Weitere Preise für weitere Filme folgten. «Chrigu» liege ihm nach all den Jahren immer noch sehr am Herzen.

 

Genügsam

Was verbindet den privaten Jan Gassmann mit dem beruflichen? Er lebe sehr intensiv. «Exzessiv im Leben und exzessiv in der Arbeit.» Liebe, Party, Drogen – das alles gehöre irgendwie zum Leben dazu. Das ganze Leben bestehe sicher nicht daraus. «Im Exzess fällt einem nichts zu.» Er inspiriere allenfalls.

Jan Gassmann vor dem Bistro und Kino RiffRaff, Zürich
Jan Gassmann liebt Zürich. Er vermisst hier nur das Meer.

 

Für Gassmann gibt es unterschiedliche Regisseure. «Die einen kreieren alles aus ihrem Kopf.» Er gehöre sicher zu denen, die vieles erleben müssen und es dann filmisch umsetzen.

Wo wir beim Vergleich mit anderen sind: Es gebe Leute, die seien schon aufgrund der Herkunft privilegiert. «Ich habe die Welt eher von der Mitte und von unten gesehen. So hat alles bei mir eher mit Wille und Arbeit zu tun und weniger mit Connections oder so.»

Er habe sich das Leben bereits sehr früh selber finanzieren können. «Als Cutter oder über Nebenjobs.» Er sieht zu den getönten Scheiben des Bistros hinüber, zu dem ein Kino gehört.

«Ich fühle mich sehr frei in dem, was ich mache. Mein Leben ist recht skalierbar. Ich kann mal mehr Geld haben und mal weniger. Ich habe nicht besonders viele Wünsche.» Er brauche wenig zum Leben. «Ich kaufe ab und zu mal eine Schallplatte. Thatʼs it.»

 

Unabhängig

Hager ist er, fast dünn. Wichtig sei, was man zu sich nehme. «En guete Zmorge und dann einmal eine Mahlzeit am Tag» reiche ihm. Als Student lag ihm Pasta, jetzt seien es eher Kartoffeln in jeglicher Zubereitung, mal Fisch und Salat.

Ist in seinem Leben Platz für Kinder und damit Familie? Ja, bestimmt. Wie sich das halt ergebe.
«Ich habe keinen Lebensplan, der mir sagt: Jetzt bist du 32. Jetzt musst du dich so verhalten.» Es gebe für ihn nicht ein Ziel oder eine Zufriedenheit. Das «Wichtigste auf der Welt» existiere für ihn nicht.
«Das Zwischenmenschliche zählt sehr viel für mich.» Ungekämmt und mit Dreitagebart sitzt er mir vor dem Bistro gegenüber. Ist sein Äusseres der Filter, mit dem er sich Menschen auf Abstand hält, die Kontakte nach dem Aussehen knüpfen?
Er legt beide Hände auf der Tischkante ab. Richtig sei, intensiv zu leben. Den Moment mitzunehmen. «Das Licht macht den Schatten und umgekehrt.» Wenn etwas wichtig sei, dann verschiedene Momente. Und davon wieder die problematischen. Da ist sie wieder. Seine Art, sich zu motivieren. Über alles, was nicht rund ist und nicht rund läuft.
Er reist gerne. Der 32-Jährige war in den USA. In Thailand, dem Senegal und Mexiko und auch ein Jahr in Ecuador, teilweise mit Stipendium. «Mit dem Auftrag, für einen Film zu reisen, ist nochmals sehr viel interessanter, als nur zu relaxen. Du hast sofort Kontakt zu den Leuten.» In Indien hat er auch gedreht. Und er sei gerne immer wieder in Zürich. «Es gibt hier ein breites Angebot. Und viel Kontrast. Das mag ich sehr gerne an dieser Stadt.»
In Geld sieht er vor allem ein Mittel. «Geld ist okay. Ich beklage mich nicht. Ich kann von den Filmen leben. Das Einzige, was ich in Zürich vermisse, ist das Meer. Sollte ich einmal viel, viel Geld haben, werde ich mir irgendwo in einem Dörfchen eine kleine Wohnung mieten.»
Unabhängig zu sein, sei ein extremes Privileg im Vergleich zu anderen. «Es ist aber nicht geschenkt. Filme machen ist nicht wie eine Karriere, in der alles immer grösser wird. Oft gibt es einen Bruch.» Vier Jahre an einem Projekt zu arbeiten, und dann komme es nicht zustande – das sei möglich.
Was macht er dagegen? Zurzeit arbeite er an zwei bis drei Projekten gleichzeitig. Komme eines nicht zustande, so greife er auf ein anderes zurück. Und werden alle realisiert? Er lacht. «Ich habe dann auf einmal sehr, sehr viel zu tun.»

 

«Europe, she loves» im Herbst in den Kinos

Tastet er sich nach mehreren Filmen mit sozialem Hintergrund an einen Kassenknüller heran? «Europe, she loves» spielt in verschiedenen europäischen Ländern. Und es dreht sich um Beziehungen.
Jan Gassmann bleibt bescheiden und skeptisch. Der Film ist eher melancholisch. «Es gibt keine Formel.» Viele machten den Film, der die Massen bediene. Und scheitern. Auch die Amerikaner hätten die todsichere Formel nicht. Viele Schweizer Filme schafften es nicht, das Geld einzuspielen, das sie gekostet hätten.
Fazit? «Ich erzähle im Film erst einmal das, was mich interessiert.» Erfolg dürfe nicht die primäre Motivation sein. «Steckt die falsche Motivation hinter einem Ziel, kommt der Erfolg nicht.»
Sein filmisches Erbe kümmere ihn wenig. Sicher sei es ein Nebeneffekt, dass seine Filme Momentaufnahmen ihrer Zeit seien. «Und im besten Fall langsam altern.» Er wiederholt: «Viel wichtiger ist mir, was ich im zwischenmenschlichen Bereich, in der Familie, den Beziehungen und mit Freunden hinterlassen kann.»
Die Ideen für seine Filme kommen ihm spontan. «Europe, she loves» fiel ihm unter der Dusche ein. «Ein Film mit viel Risiko.» Sie fuhren im Team 20 000 Kilometer durch Europa. Niemand wusste, ob der VW-Bus das durchhalte. Ob sie genügend Pärchen für die Dokumentation finden würden. Ja, den Führerschein habe er. Und der VW-Bus sei der Firmenwagen für alle. Mit Julia Tal und Lisa Blatter hat er 2012 die Produktionsfirma 2:1 Film gegründet.
Spricht, nimmt sein Skateboard und surft die Strasse hinunter.

 

Dieser Artikel wurde am 15.06.2016 auf http://derarbeitsmarkt.ch veröffentlicht.

Händler mit Passion

TEXT: Hans-Jürgen John
Video: Nana do Carmo, Hans-Jürgen John

Händler mit Passion

 
Kurt Müller, 65, startete als Maschinenmechaniker. Beruflich glücklich ist er als selbständiger Antiquitätenhändler mit eigenem Verkaufsladen in Zürich. Schon als kleiner Bub entdeckte er in sich die Leidenschaft für Möbel mit Geschichte.

«Günstig einkaufen und günstig verkaufen» ist das Motto des gebürtigen Zürcher Oberländers Kurt Müller. Meist ersteht der Antiquitätenhändler ganze Wohnungseinrichtungen aus Nachlässen. «Das Gute» stellt er in seinem Laden in Zürich Wiedikon aus. Gefragt sind aktuell Möbel aus den Jahren 1850 bis 1920. Das meiste andere wandert in sein Lager. Und bleibt dort, bis es wieder in Mode kommt. Mit seinen Geschichten über Sammlerobjekte und andere Schätze, die er entdeckt hat, könnte der 65-Jährige ein Buch füllen.

Aufgeregt erzählt er etwa von der Barbie-Puppe in Originalverpackung, die aus einer Wohnungsauflösung stammt und die er für über 2800 Franken verkauft hat. Die Geschichte vom berühmten Mann aus Zürich, der verstirbt und seiner italienischen Haushälterin alles vermacht, werde er nie vergessen. Über Monate hinweg geht er immer wieder dort vorbei und kauft der Erbin etliche Stücke ab, «wenn ich wieder etwas Geld im Sack hatte».

 
Dieser Artikel wurde am 20.04.2016 auf www.derarbeitsmarkt.ch veröffentlicht.

Der Name ist Programm

FOTOS UND TEXT: Hans-Jürgen John

Der Name ist Programm

Thomas Stark, Elektorinstallateur
Routine für Elektroinstallateure: Thomas Stark montiert eine Deckenleuchte.
 

Thomas Stark aus Zwingen (BL) wagt als Elektroinstallateur den Schritt in die Selbständigkeit. Mit seiner Erfahrung und seinem Netzwerk meistert er etliche Hürden.

Mit raschen Bewegungen schliesst Thomas Stark eine Netzwerksteckdose in seinem Büro an. Hier verbindet er einen Computer mit dem Internet. Der Elektroinstallateur aus Zwingen (BL) arbeitet seit Dezember 2015 selbständig mit seiner Stark Strom GmbH. «Es ist ein Risiko», sagt er. Das Vertrauen in die Kunden und seine Fähigkeiten machten diesen Schritt indes kalkulierbar. Arbeit sei genug da.

Stark prüft, ob der Strom abgestellt ist. Sicherheit geht immer vor. Dann nimmt er sich eine Leiter und montiert eine Deckenleuchte. Während andere noch über den Frankenschock jammern, stellt er Anfang April den ersten Mitarbeiter ein. Der Weg bis dahin ist lang. Der vierjährigen Ausbildung zum Elektromonteur folgen sechs Jahre Praxis. Die Prüfung zum Elektrokontrolleur und Chefmonteur besteht er 1997. Damit ist er berechtigt, auszubilden. Seit er die höhere Fachprüfung zum eidgenössisch diplomierten Elektroinstallateur 2007 abgelegt hat, überlegt er, sich selbständig zu machen.

2015 ist es so weit. Die Kinder sind in einem Alter, in dem sie den zweiten Elternteil weniger brauchen. Thomas Stark ist seit 1999 verheiratet. Mit seiner Frau Carmen hat er drei Kinder zwischen 14 und 20 Jahren. Die Familie kommt für ihn an erster Stelle. Das geht ihm so wie vielen anderen. «Dafür arbeiten wir schliesslich.» Sein ältester Sohn absolviere eine Lehre als Automatiker in den Pilatuswerken in Stans (NW). «Und Urban beginnt eine Lehre als Elektroinstallateur in Breitenbach.»
 
Ohne Elektroinstallateure geht nichts

Beim Elektroinstallateur denken die meisten an eine Person, die mit Hammer und Meissel Schlitze ins Mauerwerk von Rohbauten klopft. Um damit Raum für Elektrokabel und Steckdosen zu schaffen. Dabei sei das eine Tätigkeit von vielen. Thomas Stark lächelt. Eine Person, die mit Schraubenzieher und Plan eine Leitung anschliesse, um eine Verbindung zu schaffen, passe besser in die Realität.

Der 46-Jährige ist überzeugt, dass seine Branche krisensicher ist. «Wir machen uns unentbehrlich. Wir sind bereits da, wenn das Fundament gelegt wird, und erden es. Praktisch bis zum Bezug des Hauses sind Elektroinstallateure anzutreffen.» Sie schlitzen Wände auf und bereiten sie für Kabelrohre vor. Sie verlegen Schalterkästchen unter Putz und ziehen Drähte und Kabel in die Rohre ein. Die Haustechnikanlagen – Heizung, Boiler, Lüftung – werden angeschlossen. Elektroinstallateure montieren Schalter und Steckdosen. Am Schluss sind alle Beleuchtungen «ready for use».

Thomas Stark steigt aufs Flachdach der Gewerbeliegenschaft, in der sein Büro liegt. Die ganze Fläche wird für die Photovoltaikanlage genutzt. Sie produziert in Zwingen genügend Strom für 30 Einfamilienhäuser. Geduldig prüft er die Anschlüsse.

Thomas Stark prüft eine Photovoltaikanlage in Zwingen (BL). Sie liefert Strom für 30 Einfamilienhäuser.
Thomas Stark prüft eine Photovoltaikanlage in Zwingen (BL). Sie liefert Strom für 30 Einfamilienhäuser.
 
Neben der Arbeit und der Familie bleibt wenig Zeit. So liegt nahe, dass sein Steckenpferd Teil seiner Arbeit ist. Erneuerbare Energien wie Photovoltaik faszinieren ihn. Die Nachfrage nach diesen Anlagen steigt. Mit Zustimmung des jeweiligen Energiebetreibers wird überschüssiger Strom in das Netz eingespeist. «Ich bin überzeugt, dass in nächster Zeit die Energie aus Photovoltaikanlagen kurzfristig speicherbar wird. Will die Schweiz ohne Kernkraftwerke auskommen, braucht sie neben den Wasserkraftwerken und den Pumpspeichern mehr von solchen Kurzzeit-Speicheranlagen.»

Im Büro arbeitet Stark am PC mittels CAD-Programm die Pläne für die Elektroinstallationen eines Mehrfamilienhauses aus. Wo er früher von Hand mühsam gezeichnet hat, entstehen wie von Zauberhand Steckdosenanschlüsse und Verteilerkästen.

Starks Werdegang mag anderen Mut machen, es gleichzutun. «Anfangs war ich einige Jahre als Monteur auf Baustellen unterwegs.» Bereits früh konnte er bei der Planung von Bauten als Sachbearbeiter und als CAD-Zeichner mitwirken. Über den Projektleiter, Chefkontrolleur und Filialleiter stieg er dann zum Geschäftsführer eines KMU auf.

Der Fachkräftemangel sei ein Problem. Ohne Arbeiter aus dem Ausland gehe es in der Schweiz zurzeit nicht, sagt Stark. Auch ein Vorrang der Inländer mache wenig Sinn. «Die Fähigkeiten müssen den Ausschlag geben.» Und so ist für ihn Weiterbildung der wichtigste Schritt, um auf dem Arbeitsmarkt mithalten zu können.
 
Mehr Lehrstellen als Interessierte

Ihn persönlich packte der Beruf, als er in einer Schnupperlehre mit einer Spitzmaschine und einer Schlitzmaschine Installationen in Backsteinwänden unter Putz verlegen durfte. «Dies hat enorm viel Kraft gebraucht und hat mir sehr viel Spass bereitet. Daraufhin habe ich mich für diesen Beruf entschieden. Prompt kam die Zusage für diese Lehrstelle.»

Schade findet er, dass es derzeit mehr Lehrstellen als Interessierte gebe. «Dabei sind die Aufstiegschancen sehr gut.» Als Projektleiter und eidgenössisch diplomierter Elektroinstallateur ist der Schritt vom Arbeiter zum Teamleiter gemacht. Über weitere Ausbildungen erfolgen Spezialisierungen für die IT-Branche, Energieberatung und Photovoltaik. Haustechnik-, Brandmelde- und Alarmanlagen sind mögliche Betätigungsfelder.

«Das ist für jeden etwas», ist sich Stark sicher. Wer gerne bei Wind und Wetter draussen sei und technisches Verständnis mitbringe, habe es in diesem Beruf leichter. Vieles sei einfacher geworden im Vergleich zu früher. Das Internet ermögliche, sich von unterwegs technische Anleitungen anzusehen.

Und meisselte der Elektroinstallateur noch vor einigen Jahren von Hand die Schlitze für die Elektrorohre, gebe es heute Maschinen und spezielles Werkzeug, die die schwere Arbeit abnähmen. Wie in vielen anderen Handwerksberufen verlagert sich der Schwerpunkt von der körperlichen zur Kopfarbeit. «Ein anspruchsvoller Job», fasst Thomas Stark zusammen.

Per CAD-Programm plant Thomas Stark die Elektroinstallationen eines Mehrfamilienhauses.
Per CAD-Programm plant Thomas Stark die Elektroinstallationen eines Mehrfamilienhauses.
 
Der Schritt in die Selbständigkeit war letztes Jahr nicht mehr ganz so gross. «Ich habe mich als Angestellter immer für die Firma eingesetzt, als wäre sie meine eigene. Mit der Selbständigkeit zahlt sich dieses Engagement nun für mich aus.»

Die Fragen, die zusammen mit der Existenzgründung auftauchten, bewältigte er dank der Mithilfe des Business Parc in Reinach. Das Coaching-Team unterstützt Start-ups vor, während und nach der Gründung. «Dafür bin ich sehr dankbar. Ohne die Hilfen des Kantons und des RAVs wären viele Existenzgründungen undenkbar.» Am wichtigsten für die Kalkulation des Risikos und des möglichen Wachstums ist der Finanzplan. Darunter falle auch der Liquiditätsplan, die voraus kalkulierte Einnahmen- und Ausgabenrechnung.

Einige Fragen bleiben für Thomas Stark existenziell: Darf ich diese Maschinen kaufen? Darf ich jemanden einstellen? Eine Fehlentscheidung kann ihn in den Konkurs führen.

Allerdings ist die Existenzgründung nicht für jeden geeignet. «Es braucht sowohl fachliche wie auch kommunikative Fähigkeiten. Dazu kommt ein Netzwerk.» Daher sei die Rechnung, dass mehr Selbständige die Arbeitslosigkeit in der Schweiz verringern könnten, grundsätzlich richtig, aber zu einfach formuliert.
 
Etwas finden, das Spass macht

Erleichtern könnten Bund und Kantone den Schritt in die Selbständigkeit sehr, indem sie mutige Handwerker entlasteten. «Neuunternehmungen müssten im ersten Jahr teilweise von den Sozialleistungen entbunden werden.» Schon die kurze Zeit als Selbständiger hat Stark gezeigt, welche Hürden er überwinden muss. Zahlungen an BVG und AHV sind Vorauszahlungen. Könnte er diese Zahlungen erst zusammen mit der Lohnzahlung begleichen, wäre das eine grosse Erleichterung. «Hier ist eine Änderung notwendig.»

Was rät Thomas Stark jenen, die sich beim Berufswunsch schwertun? «Du musst etwas finden, das dir Spass macht.» Um das herauszufinden, seien Praktika da. Sei der Spass da, komme das Interesse, mehr wissen zu wollen, automatisch.

«Richtig erfolgreich werden nur die, die von ihrer Arbeit begeistert sind und das auch zeigen», ist er überzeugt. Sobald ein Jugendlicher realisiert: Alles, was ich mir leiste, finanziert mein Job, denkt er um. Schliesslich sei Arbeit Erfüllung und bringe Freude und Selbstbestätigung. «Das Gefühl, etwas zu leisten, ist toll.»

Vorbereitung für den nächsten Arbeitstag: Jeden Abend belädt Thomas Stark seinen Lieferwagen.
Vorbereitung für den nächsten Arbeitstag: Jeden Abend belädt Thomas Stark seinen Lieferwagen.
 
Dieser Artikel wurde von mir auf www.derarbeitsmarkt.ch veröffentlicht.